Syphilis

Syphilis/ Lues/ Morbus Schaudin

Bei der Syphilis handelt es sich um eine Geschlechtskrankheit, die von der Bakterienart Treponema pallidum hervorgerufen wird und fast ausschließlich durch Geschlechtsverkehr übertragbar ist. Im Gegensatz zum Tripper ist die Syphilis nur anonym meldepflichtig.
An der Infektionsstelle (meist Vorhaut, Eichel oder Anus) entwickelt sich ungefähr 2 bis 4 Wochen nach der Infizierung ein derbes, nicht schmerzhaftes Geschwür, der so genannte Primäraffekt. Ungefähr eine Woche danach tritt eine Schwellung der für diese Stelle zuständigen Lymphknoten auf. Bei der Syphilis besteht die Gefahr des Nicht-Erkennens, da das Geschwür oft nach einigen Wochen von allein abheilt.
Bei einem Viertel der unbehandelten Betroffenen tritt sie dann nach ca. 2 Monaten die zweite Phase, das Sekundärstadium ein. Die Erkrankung wird durch einen Abstrich aus dem Geschwür diagnostiziert, die Behandlung erfolgt bei rechtzeitiger Diagnose mit normalem Antibiotika.