Herpes
Der Genitalherpes überträgt sich überwiegend durch Geschlechtsverkehr, ca. 20 bis 25 Prozent der Bevölkerung in Deutschland sind mit diesem Virus infiziert. Diese Erkrankung äußert sich durch Juckreiz und schmerzhaftem Brennen sowie gruppiert stehende Bläschen auf geröteter Haut. Diese Bläschen werden dann zu Pusteln, diese trocknen ein und heilen nach ca. 2 Wochen ab. Bei Jungen und Männern, die an Genitalherpes erkrankt sind, äußert sich dieser durch Blasen und kleinere Geschwüre auf der Eichel, der Vorhaut oder am Penisschaft. Bei der ersten Infektion können auch Kopf- und Gliederschmerzen, allgemeine Mattigkeit und sogar Fieber auftreten. Die Herpesinfektion ist bis zu mehrere Wochen lang ansteckend und sie kann wiederholt an den selben Stellen auftreten – meist allerdings in einer abgeschwächten Form.
Zur Heilung werden Virenhemmer (Virostatika) wie Aciclovir in Form von Tabletten und Salben eingesetzt, denn sie lindern die Symptome und fördern das Verheilen der Bläschen – dabei können die Viren allerdings nicht zerstört sondern nur in ihrer Entwicklung gehemmt werden, somit verbleiben sie lebenslang im Körper und es besteht die Möglichkeit, dass sie durch Stress, eine geschwächte körpereigene Abwehr, durch Verletzungen, Operationen oder Krankheiten wieder aktiviert werden.